Gründe - Umwelt

Treibhauseffekt

Der Treibhauseffekt gilt als die größte globale Umweltgefahr, von der die Menschheit bedroht wird. Die Ursache liegt in der massiven Verbrennung fossiler Treibstoffvorräte innerhalb eines erdgeschichtlich sehr kurzen Zeitraums. Dies lässt den CO2-Anteil der Luft in die Höhe schießen – mit so desaströsen Folgen wie den ständig wiederkehrenden „Jahrhunderfluten“.

Die Verbrennung von Pflanzenöl dagegen verläuft in einem geschlossenen Kohlenstoffkreislauf und trägt nicht zum Treibhauseffekt bei. Die Nutzung von reinem Pflanzenöl als Kraftstoff gewährleistet einen CO2-neutralen Motorbetrieb, da eine Ölfrucht genau so viel CO2 bindet, wie durch die Verbrennung freigesetzt wird. Mit dem Ersatz von einer Tonne Dieselkraftstoff durch Pflanzenöl (der Jahresverbrauch eines Kleinwagens) wird somit die CO2-Emission um 2,8 Tonnen gesenkt. Dies entspricht einem Viertel der durchschnittlichen CO2-Verursachung eines Deutschen.

Pflanzenöl ist zudem frei von Schwermetallen, belastet die Gesundheit nicht durch Benzol, enthält keinen Schwefel und hat gegenüber der Dieselverbrennung einen erheblich reduzierten Russausstoß.

Bitte kein Biodiesel...

Wir passen die Motortechnik an und nicht den Kraftstoff - wie etwa beim chemisch aufwendig aufbereiteten Biodiesel (RME). Dort machen zugefügtes Methanol und Natriumlauge den Biodiesel viel aggressiver als Pflanzenöl- oder Dieselkraftstoff und gefährden somit anfällige Baukomponenten wie Einspritzsysteme, Simmerringe und Dichtungen.

Die zusätzlich erforderlichen Produktionsschritte machen Biodiesel gegenüber dem Ausgangsstoff Pflanzenöl teurer in der Herstellung und am Markt. Im Vergleich zum Pflanzenöl und zum Dieselkraftstoff weist Biodiesel zudem einen niedrigeren Energiewert auf, was sich in einem 5 - 8% höheren Volumenverbrauch niederschlägt.